Constantin-Vanotti-Schule
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Was zeichnet eine gute Schule aus?

Die Frage nach schulischer Qualität ist keineswegs neu: Auch bisher engagieren sich die Lehrerinnen und Lehrer für guten Unterricht und fördern Schulleitungen pädagogische Prozesse. Die Frage ist nicht, ob es Schulqualität gibt, sondern wie die vorhandene Qualität systematisch verbessert werden kann. Das Konzept "Operativ eigenständige Schule" OES baut auf dem Projekt „Stärkung der Eigenständigkeit Beruflicher Schulen“ STEBS auf. OES zielt auf eine weitere Stärkung der pädagogischen und fachlichen Verantwortung der beruflichen Schulen. Im Mittelpunkt steht die Sicherung und systematische (Weiter-) Entwicklung der Unterrichts- und Schulqualität.

Systematische Qualitätsentwicklung im Konzept OES bedeutet, dass sich die am Schulleben Beteiligten gemeinsam mit dem Thema Qualität auseinandersetzen. Sie entwickeln einen verbindlicher Orientierungsrahmen, der die gemeinsamen Qualitätsvorstellungen absteckt; sie überprüfen, ob sie die festgelegten Ziele erreichen, und passen ihr Handeln gegebenenfalls an. Die Schule wird so zu einer lernenden Organisation mit kontinuierlicher Qualitätsverbesserung.

Die CVS ist zu Beginn des Schuljahres 09/10 in OES eingestiegen. Teambildung, Projekt- und Prozessmanagement, Feedbackprozesse und ein schulinternes Informations- und Kommunikationsmanagement sind die ersten Bausteine. Auf der Grundlage unseres Leitbilds und den Ergebnissen der schulbreiten Selbstevaluation SEIS werden OES-Projekte durchgeführt in den Bereichen Unterricht, Schulführung und Professionalität der Lehrkräfte.

Nach erfolgreicher Fremdevaluation stand zu Beginn des Schuljahres 2015/16 die Zielvereinbarung von Qualitätszielen mit dem Regierungspräsidium Tübingen an. Schwerpunkte hierbei bildeten die Qualitätsbereiche Unterrichtsentwicklung und Professionalisierung der Lehrkräfte durch Individualfeedback. Diese waren in einer Gesamtlehrerkonferenz durch das Kollegium der Constantin-Vanotti-Schule zum Ende des vorangegangenen Schuljahres festgelegt worden.

Das Qualitätsentwicklungsteam verbrachte deshalb viel Zeit mit der detaillierten Ausformulierung messbarer Ziele:

Im Bereich Berufskolleg wird für die nächsten fünf Jahre der Schwerpunkt auf die Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes gelegt, welches das Arbeiten im Lehrerteam, die Klassenführung und die Berufsorientierung ins Zentrum rückt.

Als Ziel für den Bereich Wirtschaftsgymnasium wurde die fachliche Zusammenarbeit des Kollegiums im Bereich Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Form gemeinsamer Prüfungs- und Unterrichtserstellung definiert. Der gemeinsam erstellte Unterricht soll mit der Methode "Lesson Study" erprobt werden, wodurch die Diskussion über Unterricht und dessen Verbesserung forciert wird.

Eine systematische Unterrichtsreflexion in Form des Lehrer-Lehrer-Feedbacks wird im Qualitätsbereich der Professionalisierung der Lehrkräfte angestrebt. Hierzu werden verschiedene Methoden angeboten. Für den professionellen Umgang mit Feedback-Ergebnissen werden Unterstützungssysteme erarbeitet.

Alle Ziele sind auf eine Erarbeitungsdauer von 5 Jahre angelegt und werden im Zielerreichungsgrad jährlich vom Regierungspräsidium überprüft.

Sowohl im Berufskolleg als auch im Wirtschaftsgymnasium ist die Erarbeitung der Konzepte voll im Gange. Schulinterne Lehrerfortbildungen haben bereits stattgefunden.

Aber auch auf andere Neuerungen im Bildungswesen haben Kolleginnen und Kollegen reagiert: So wurde in zwei Projekten die zunehmende Digitalisierung im Unterricht durch Einsatz von Tablets erprobt. Die Unterrichtseinheiten wurden wissenschaftlich begleitet und durch unsere Schüler bewertet.

 
Ansprechpartner an der CVS: Herr Müller