Constantin-Vanotti-Schule
teaser
print

Wir haben uns in unserem Seminarkurs mit der Frage, ob es ein perfektes Gehirn gibt befasst. Um diese Frage zu beantworten haben wir uns Fachliteratur und wissenschaftliche Arbeiten angeschaut – und genau so schwer war das Thema auch, denn diese waren oft nicht leicht zu verstehen. Deswegen haben wir in unserem Kreativen Teil die wichtigsten Faktoren der Entwicklung des Gehirns zusammengefasst und ein Experiment daraus erstellt. Wir sprachen „Versuchspersonen“ auf der Straße an, welche sich die Reihenfolge von 20 Memory-Karten merken sollten um diese dann wiederzugeben. Durch dieses Experiment konnten wir nachvollziehen, wie unsere Frage beantwortet werden sollte. Dabei fanden wir heraus, dass es kein perfektes Gehirn gibt, sondern jedes ein Individuum ist und auf seine Art und Weise perfekt arbeitet. Die Arbeit im Rahmen des Seminarkurses hat uns sehr viel Spaß bereitet, obwohl es viel Arbeit war und wir viel Zeit investieren mussten. Aber die Tatsache, dass wir uns ausführlich mit einem interessanten Thema, das jeden von uns betrifft, befassen konnten, war eine gute Chance sich auf spätere Seminararbeiten im Studium vorzubereiten.

 

Der SÜDKURIER ist eine Regionalzeitung in dem Raum Hochrhein, Schwarzwald, Bodensee und wurde nach dem 2. Weltkrieg von Johannes Weyl gegründet. Knapp 375.000 Menschen lesen den SÜDKURIER regelmäßig, dabei muss man aber beachten, dass nicht jeder dieser Leser eine Zeitung kauft. Die Redaktion rechnet im Schnitt mit vier Personen pro Auflage. In dem Medienhaus Konstanz, welches gleichzeitig Hauptsitz des SÜDKURIERs ist, arbeiten ca. 700 Festangestellte. Für die Zustellung sind bis zu 5000 Arbeiter tätig. In den folgenden Lokalredaktionen entsteht der Regionalteil des SÜDKURIERs.

Da 1/3 der Weltbevölkerung das Internet nutzt ist der SÜDKURIER auch seit 1996 unter ihrer Website www.suedkurier.de im Netz vertreten.

Das Medienhaus Konstanz nennt sich aus dem Grund Medienhaus, da das Printmedium als Standbein allein nicht ausreicht. Daher bietet es unter anderem einen Callcenter, einen Online-shop und vieles mehr an. Die Druckerei druckt neben der  Zeitung auch noch Flyer und Prospekte für andere Firmen.

Aufgrund des Medienwandels verändert sich das Leseverhalten und der Konsum der digitalen Anzeige steigt. Für eine Redaktion ist hierbei das wichtigste gegenüber den anderen Elektronischen Medien (Fernsehen, Tablets, Smartphone) konkurrenzfähig zu bleiben. Beim SÜDKURIER wird dieses Ziel unter anderem erreicht, wenn Printredakteure mit den Onlineredakteuren zusammenarbeiten. Daher kann man Online die gleichen Artikel wie in der Printzeitung lesen. Um eine totale Abschottung der Zeitung zu verhindern, gibt es im Onlinebereich SKplus. Wenn man Überregionale Artikel lesen möchte, muss man Mietglied sein, was wiederum mit Kosten verbunden ist

An dem heutigen digitalen Zeitalter kommt man nicht mehr vorbei.  Sei es an der Talstation beim Skifahren, in Zügen in Restaurants überall gibt es kostenloses Wlan. Der Mensch muss nicht unbedingt dieses Wlan nutzen, dennoch ist die Versuchung bei vielen groß und auch viele Menschen fordern diesen Services heutzutage. Zu dem beständigen „Online sein“ gehört natürlich auch die Sicherheit der Online Kommunikation. Die letzten Jahre waren und sind überhäuft von Abhörskandalen und Sicherheitslücken. Wirklich sicher ist man nie wenn man Online ist.

Zu unserem Seminarkurs haben wir eine Umfrage gestartet welche die Vorlieben der Medien bei den  Jungen und Älteren Generationen zeigen soll. Unser Ergebnis war, dass die ältere Generation immer noch mehr das analoge Medium (Zeitung) nutzt als die jüngere Generation. Dennoch nutzen auch schon fast 100 Prozent der älteren das Internet und zeigen ein großes Interesse an der digitalen Welt.

Wir, Vanessa und Aileen, sind so glücklich darüber, die von der Schule bereitgestellte Chance – den Seminarkurs – gemacht zu haben. Wir ließen unser mündliches Abitur dadurch ersetzen. Das Überthema des Seminarkurses war „Information“. Was wir schlussendlich aus dem Oberbegriff herausholten, war folgende Fragestellung:

Wie nimmt das Gehirn Informationen wahr?
Die Komplexität des Gehirns und der Organe, die für die menschliche Wahrnehmung zuständig sind, wird deutlich, wenn man die abgestimmte Kooperation der Sinnesorgane und die Koordination und Verwaltung der Informationen betrachtet. Unsere Fragestellung „Wie nimmt das Gehirn Informationen wahr?“ lässt sich nicht simpel mit einem Wort erklären. Vielmehr bedarf es dem Wissen über den gesamten Wahrnehmungsablauf.

Die fünf  Sinnesorgane repräsentieren das Handwerkszeug des Menschen zur Informationsaufnahme. Jedes Sinnesorgan trägt einen Rezeptor an dessen Oberfläche oder in ihm. Die Rezeptoren sind die Eingangspforten einer Information der Außenwelt und somit der Beginn des Wahrnehmungskreislaufes. Damit das verantwortliche Sinnessystem die Information versteht, wird sie in neuronale Impulse umgerechnet und auf direktem Wege zum Thalamus geleitet. Dort werden die gesamten eingehenden Informationen aussortiert, um vor einer Reizüberflutung zu schützen. Dies geschieht alles unbewusst. Nach der ersten Filtrierung gelangen die Informationen in die bestimmten Gehirnareale, in denen sortiert und eingespeichert wird. Die Nervenzellen sind der Beginn der Nachrichtenübermittlung. Von den Nerven, die Sender einer Nachricht sind, wird der Informationsgehalt an das Ziel, das Gehirn, versendet. Zwischengeschaltet sind die Sinnessysteme, die als Übertragungskanal agieren. So verwenden auch die Nervenzellen eine eigene Sprache, durch die sie die aufgenommenen Reize bis hin zum menschlichen Gehirn leiten. Die Art der Sprache, die die Nervenzellen sprechen, ist die der elektrischen Impulse. Der Organismus funktioniert lediglich durch die Kommunikation zwischen Zellen des Körpers. Die Information durchläuft den Weg der Verschlüsselung des Senders bis hin zur Entschlüsselung des Empfängers.

Der Seminarkurs, die Möglichkeit mit viel Arbeit eine gute Note zu erreichen, wird von Schülern und Lehrern sehr geschätzt. Über den Zeitraum der 12. Klasse kann an dem selbst gewählten Thema, welches einem von der Schule gestelltes Überthema, dieses Jahr "Information", unterliegt arbeiten.
Unser Thema heißt: "Wie nimmt das Gehirn Informationen wahr?" und ist ein rein biologisches Thema.
Die super Betreuung der Lehrer, die ständig mit Rat und Tat zur Seite standen, hat einen großen Teil zum Spaßfaktor beigetragen. Der Seminarkurs ist eine gute Sache. Gern wieder


 

 

 

 

 

 

 

Seminarkurs

Der Seminarkurs ist eine Lernform

- die fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen fördert.

- die die Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit stärkt.
Die Lehrer des Seminarkurses sind

- Berater

- Moderatoren

- Initiatoren

- Beurteiler

- Motivator
Die Schüler im Seminarkurs
 
- zeichnen sich durch Ausdauer, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit aus.
 
- können zu einem selbst gewählten Thema Informationen recherchieren und verarbeiten.
 
- erstellen eine Dokumentation.
 
- präsentieren ihr Thema der Öffentlichkeit.
 
- legen ein Kolloqium ab.
Der Seminarkurs lohnt sich, weil man

- fürs Studium nützliche Arbeitsweisen kennen lernt.

- bei einer Bewerbung über den Seminarkurs besonderes Engagement beweist.

- ihn als Prüfungsfach einsetzen bzw. als Kursleistungen in die Gesamtqualifikation einbringen kann.

 

      Die Themen des diesjährigen Seminarkurses lautet: Zukunft